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Wunder geschehn, wir dürfen nicht nur an das glauben was wir sehn



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Freitag, 18. März 2011

das war knapp

Hallo, Amy kann heut mal nicht so richtig erzählen hier, deswegen hat ich die Mama mal auf dem Laufenden, allerdings, möchte ich dazu sagen, das dies ein unschöner Bericht sein wird aber mit gutem Ausgang, also überlegt vorher ob ihr lesen wollt ;-)
das war knappHallo, also ich kann nur sagen die letzten 30 Stunden waren echt der Horror, nun liegen wir auf der Intensiv-station, ich schau mein Kind an wie es schläft und könnt heulen, denn solange hab ich es verdrängt, versucht stark zu sein... aber die Worte des Arztes in meine Ohren kann ich nicht ausblenden. "das war knapp, wenn Sie gewartet hätten, dann...." Aber erst einmal von vorn. es fing mit einer harmlosen Verstopfung an, naja das kannten wir schon da wir diese Tortour im Oktober scho einmal hatten, da ging es aber halbwegs gut aus obwohl ich da schon dachte oh man wie furchtbar, das muß erst zu toppen sein. da hatte Amy einen Einlauf bekommen der sein Ziel nicht erreichte und da mußte dann geräumt werden. diesmal sind wir frühzeitiger gefahren nachdem die Alternativ-Möglichkeiten nichts brachten, dachten ich es wäre mit einem Einlauf erledigt, aber was dann kam.... Die Notaufnahme-ärztin gab ihr sofort einen Einlauf, ab da fing Amy natürlich an zu brüllen, nach einer halben Stunde ohne Wirkung bekam sie den ZWEITEN noch dazu, jetzt kamen die schmerzen, nach eineinhalb Stunden, ich kann es gar nicht erklären sackte Amy zusammen. Von einer min auf die nächste hing alles nur noch leblos an ihr herunter, völlig ohne Kontrolle, nur das stöhnen überzeugte mich das sie noch anwesend ist und das klagende aaauuuaaa, dann wirkte so langsam der Einlauf, allerdings nicht nur unten sondern auch Oben, einmal komplett Entlehrung, so saßen wir nun in der Notaufnahme und ich drängelte die Ärztin ob sie denn mal Zeit hätte (seid einer halben Stunde saß sie allein in ihrem Zimmer!) Zu Amy sagte sie nichts weiter ausser ds sie wohl jetzt müde sei, und gab mir noch einen weiteren Einlauf für den nächsten Tag mit.... (also ich hatte nicht vor ihn ihr zu geben, ich wäre damit höchstens zum Kinderarzt gefahren) aber dazu sollte es nicht kommen. Auf dem Weg nach Hause übergab Amy sich weitere male, und zu Hause war sie immernoch einfach nur Schlaff... keine Kopfkontrolle kein Zucken der Arme und Beine, sie konnte nicht mal einen Finger bewegen (sie hat es versucht) an schlafen war nicht zu denken (ein Glück wie sich später heraus stellte) sie war so unruhig, übergab jeden Schluck den sie trank aber war dabei mehr als schläfrig das ich Nachts um 01,15Uhr wieder in die Rettungsstelle fuhr, da war dann eine ander Ärztin und untersuchte Amy und wollte ihr dann ein Zäpfchen geben und uns nach Hause schicken. Ich fragte noch ganz vorsichtig, ob es vielleicht sinnvoll wäre einen Tropf anzulegen da sie ja nun aus allen Öffnungen extrem Flüssigkeit verloren hatte. "Nein das wird nicht nötig sein" Ich bestand darauf stationär aufgenommen zu werden, denn ich hatte mittlerweile innerlich richtig Panik, da ich muss es schon wieder erwähnen so SCHLAFF war wie eine Marionette die irgendwo hing, das kann man sich vielleicht nicht vorstellen. GOTT SEI DANK!!! hab ich darauf bestanden, denn nachdem sie einen Tropf bekam und mehrere Blutwerte abgenommen wurden, sagte der Arzt den oben genannten Satz und Amy bekam Kalium! denn sie hatte mittlerweile einen Akuten Mangel und der Herzrythmus zeigte dieses auch.
Und es stellte sich heraus das ein Einlauf von denen die meine kleine bekam schon zuviel war, denn das war einer für größere, ältere Kinder, und davon bekam sie ZWEI! So kam sie auf die Intensivstation mit Dauerinfusion mittlerweile war es da schon 04.00Uhr und um halb 6 war der Wert so das sie schlafen konnte, vorher wollte sie alle 30sec trinken, aber es fehlte die Kraft und alles kam wieder raus... nachdem die Kaliumzufuhr dann über das normale hinaus dosiert wurde hat sie sich wieder gefangen, und sie konnte nach und nach wieder Arme, Beine und Kopf bewegen, sie konnte wieder Sitz abnehmen auch wenn sie noch ganz schön geschwächt war.
Die tausend Kabel und Gerätschaften auf der Intensiv-station sind schon beeindruckend, aber bitte bitte ich will so schnell nicht wieder her. Jetzt Mäusschen hier mit ihren Schläuchen und Kabeln und holt ihren Schlaf nach und ich hoffe das der Wert morgen noch genauso stabil ist wie er am Abend war. Wir hätten auch schon auf die normale Kinderstation gekonnt zum schlafen aber sicher ist sicher...
das ist so unwirklich, es war wohl so knapp und nun können wir wenn alles gut am Wochende schon wieder nach Hause... Ich muss sie immer anschauen und die Angst mischt sich mit Glück, die Freude mit der Traurigkeit. und dabei das Wissen das der Tag kommt an dem sie dauerhaft so schlapp sein wird wie sie gestern Nacht war. aber wenigstens nicht von einer Minute auf die nächste.
Ich soll Euch schön Grüßen von Eurer Amy, und vielen Dank für die vielen Anteilnahmen und Besserungswünsche!

1 Kommentar:

  1. Mütterlicher Instinkt ist eben doch manchmal der Beste!
    Ich bin echt froh, dass Ihr da doch das Glück auf Eurer Seite hattet !!!!!!!!!!!!!!!

    Ramona

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